Röm. kath. Kirchgemeinde

Glarus Süd

Willkommen in der vielleicht grössten Pfarrei der Schweiz!

Aktuelles:  

Pfingstnovene als Podcast

Wie schnell die Zeit vergeht... Nächste Woche feiern wir schon Pfingsten! Zuvor bieten wir ihnen eine Novene als Podcast an. 

Was ist das?

Die Novene ist eine Gebetsform bei der bestimmte Gebete an neun aufeinanderfolgenden Tagen verrichtet werden, zur Fürbitte oder um von Gott besondere Gnadengaben zu erbitten.

Der Ursprung liegt wohl in dem neuntägigen Gebet um den Heiligen Geist, wie es die Apostel und die Jünger Jesu praktizierten und um den heiligen Geist gebetet haben.

Da die Pfingstnovene schon seit der Barockzeit als fromme Übung zum Brauchtum der Kirche gehört, wollen wir natürlich damit weitermachen.

Wenn Sie also mögen, hören Sie sich von Freitag, 22.05.20 bis Samstag, 30.05.20 jeden Tag einen unserer Podcasts an, versenken Sie sich ins Gebet und bitten mit uns zusammen um den Heiligen Geist.

Die Podcasts erscheinen täglich  auf unserer Homepage, auf Facebook oder sind direkt über diesen Link abrufbar.

Falls Sie eine eigene Novene gestalten wollen, finden Sie hier eine Gestaltungshilfe. Einfach Downloaden und losbeten!

"Geht ins Ohr, bleibt im Herzen" 

In dieser schnelllebigen Zeit, in der einen das mediale Echo ständig mit den "schönsten" Nachrichten konfrontiert, ist es wichtig sich öfters mal eine Auszeit zu gönnen und etwas zu hören, dass dem Geist gut tut.

Ab und an finden Sie unter der Rubrik "OMG! - Online Mit Gott" ein paar Impulse rund um den Glauben und das Leben.

Zum Start präsentieren wir Ihnen eine Andacht zum Thema "Feuer" und pünktlich zum Fest "Christi Himmelfahrt" finden Sie hier einen Impuls zu diesem Tag. Reinhören lohnt sich!

Videobotschaft an die Einsamen und die Familien vom Apostolischen Administrator

Bischof Peter Bürcher




Projekt "Distance Learning"

Leider kann unser Unterricht, wie soviele andere Dinge in der Gesellschaft,  noch nicht im gewohnten Rahmen stattfinden. Es ist uns aber wichtig unseren begonnenen »Glaubensweg» mit den Kindern und Jugendlichen auch in dieser «schulfreien Zeit» nicht gänzlich zu unterbrechen. Seit geraumer Zeit bieten wir deswegen für unsere Schüler die Möglichkeit an einem "Fernunterricht" teilzunehmen. Wir bedienen uns dazu dem klassischen Brief und ab der 4.Klasse des Internets und einer eigenen Lernplattform.

Neugierig geworden? Schauen Sie doch einmal auf der Seite vorbei.

Religionsunterricht Dekanat Glarus 

Sollte sich ihr Kind (1.Klasse und ab Klassenstufe 4) noch nicht bei unserem Angebot registriert haben, so haben sie jederzeit dazu die Gelegenheit. 

Wir freuen uns über jeden Schüler der mit uns auf den Lernweg gehen möchte.


PS: Vielen Dank an unseren Katecheten Peter Kälin der diese Seite mit viel Einsatz betreut!

Projekt "Livestream" Eucharistische Anbetung

Jeden Freitag bieten wir Ihnen eine gestaltete "Eucharistische Anbetung" via Internet an. 

Was ist das?

Einfach gesagt: Eine geweihte Hostie wird gezeigt und es wird gebetet.

Tiefgründiger: In diesem Brot ist Gott gegenwärtig und Sie können mit ihm ins "Gespräch" kommen, ihn im Gebet verehren und zur Ruhe finden.

Diese "Krone des Gebets" bietet die Möglichkeit sich meditativ ins Gebet zu versenken und sich vor der Monstranz mit Gott zu verbinden.

Sie brauchen dazu keine komplizierten Gebete, es genügt wenn Sie einfach da sind und "hören" was zu ihrer Seele gesprochen wird.

Nutzen Sie doch einmal diese Gelegenheit, werden Sie innerlich Still und tragen Sie ihre Freuden und Sorgen vor Gott.

Das spannende an diesem Livestream: Sie können an ihrem Lieblingsort beten! Getreu dem Motto: Gott suchen und finden in allen Dingen und an allen Orten.

Projekt "Livestream" Sonntagsmesse

Bis wir wieder als feiernde Gemeinschaft zusammenkommen können senden wir jeden Sonntag um 10.00 Live aus der Pfarrkirche Schwanden die Messe via Internet.

Bitte beachten Sie, dass die Kirche Schwanden in dieser Zeit nicht geöffnet ist!

 Wir freuen uns wenn Sie zuschalten. Sollten Sie jemanden kennen, der  auch Freude an unseren "Glarner Fernsehgottesdienst" hätte, dann machen Sie ihn doch bitte auf dieses Angebot aufmerksam. 

Videobotschaft an die Erstkommunikanten und  Firmanden vom Apostolischen Administrator Bischof Peter Bürcher

Erstkommunikanten

Firmanden

Grüsse aus der Ökumene- Schneider und Zintel

Wenn man eines gerade hat, dann ist es viel Zeit zum Nachdenken. Zwei Seelsorger möchten Sie ein wenig an ihrem Denken teilhaben lassen.

«Das kommt schon gut...» 

Krisen haben ihr Gutes: Sie funktionieren in etwa wie ein Mikroskop. Ganz genau wird ersichtlich, was notwendig ist und was nicht. Was eine Bedeutung hat und was nicht, lässt sich klar unterscheiden. Je nach Region unterscheidet sich der Umgang mit der CoVid-19 Krise sehr stark. Bestimmte Kantone sind stärker betroffen als andere. Manche Wirtschafts-zweige sind stärker betroffen, manche weniger. Generell entsteht aber ein irrwitziger wirtschaftlicher Schaden weltweit. Gleichzeitig verdrängt die akute Betroffenheit durch die Pandemie andere wichtige Themen fast vollständig. Im Windschatten des Virus wird vieles Unmögliche möglich bzw. möglich gemacht – Gutes, wie Schlechtes. Ich kann mir z.B. keine römisch-katholische Kirche ohne ihre Sakramente denken, aber es geht scheinbar auch ohne, dass die Sakramente gespendet werden. Die Priester lesen die Messe, der Rest ruht. Unvorstellbar. Gottesdienste werden virtuell: Menschen feiern mit oder auch nicht, jeder und jede für sich. Es ist eine Erfahrung, in einer leeren Kirche einem Kameramann, einem Mikrofon und der Kamera zu predigen. Ist das vielleicht die Zukunft? Auch nach der Krise? Das Stichwort «Kirchenentwicklung» bekommt für mich eine ganz neue Brisanz.

Mir scheint es nötig für alle Beteiligten, die Rolle der verfassten Kirche bzw. Kirchen genau zu untersuchen. Nehmen sie ihre Aufgaben in der Krise war? Haben sie ihre Rolle irgendwo geklärt? Es kann ja nicht sein, dass die theologische Arbeit bis nach der Krise ruht. Und: Hat das für irgendjemand überhaupt eine Wichtigkeit? Wenn mir etwas in der Krise klar geworden ist, dann das: Kirche, gleich welcher Konfession, muss anders werden, wenn sie denn überhaupt Bestand haben will in einer Situation, wo Klopapier gegen Spiritualität haushoch gewinnt. 

In ökumenischer Verbundenheit grüsst Sie und Euch,

Pfr. Christoph Schneider, Grosstal 

Alles wird gut? – Sowieso!

«Immer geht 'ne neue Tür auf, irgendwo. Auch wenn's grad nicht so läuft, wie gewohnt. Egal, es wird gut, sowieso.»

Vielen kennen diesen Gute-Laune-Ohrwurm und so manch einer macht sich den Inhalt dieses Songs zum Lebensmotto. Recht so!

Was anderes bleibt uns gerade auch nicht übrig als mit Hoffnung in die Zukunft zu schauen und aufzupassen, dass nicht das Angstmonster um die Ecke schleicht, einen der Fluss der Langeweile mit sich reisst oder wir im Treibsand der Belanglosigkeiten versinken. Alles wird gut? Ein schöner Trost, wenn doch die Träger der «Frohen Botschaft» scheinbar gerade selbst nur noch am Ertragen der Lage sind.

Ich weiss nicht wie es Ihnen als religiöser Mensch jetzt geht, mir zumindest fehlt es zusammen mit anderen Menschen ein Christ zu sein. Zwar sind wir im Gebet miteinander verbunden, doch mehr denn je fühle ich mich in einer Gemeinschaft die bloss «Gemeinsam Einsam» ist und darauf wartet endlich wieder loszulegen.

Meine Grossmutter hat immer mal wieder flapsig gemeint: «Not lehrt beten». Wenn das jetzt nicht gerade eine Not ist, dann wird es schwer eine zu finden. Jetzt müsste doch eigentlich die «Grosse Stunde der Christenheit» schlagen und jeder sich gemäss Taufgnade dazu berufen wissen unermüdlich für die Schwächeren Einsatz zu leisten. Leider stehen uns diverse Hindernisse im Weg.

Zumindest nachdenken kann man immer: Man könnte die Zeit also nutzen und sich mit der sehr persönlichen Frage auseinandersetzen was einem der Glaube heute noch «wert» ist und welche Motivation für das religiöse Leben überhaupt noch da ist.

Wenn praktizierender Glaube nur von «Aussen», von Pflichterfüllung und Obrigkeit her motiviert ist, dann kann er schnell erkalten und schlimmstenfalls absterben. Nur ein Glaube, der von «Innen» heraus leben will, mit der Motivation Anteil am Leib Christi haben zu wollen und gemeinsam etwas zu bewegen wird auf Dauer bestand haben.

Dank aktueller Aufhebung der «Sonntagspflicht» und Stilllegung des Pfarreilebens stehen wir genau vor solch einer spannenden Situation.

Was wollen wir denn noch mit und in unserer Kirche, wenn wir nichts mehr müssen müssen?

Reicht es aus, dass man passiv berieselt wird oder will man vielleicht doch einmal selbst aktiv am Reich Gottes mitarbeiten? Genau diese Mitwirkung ist und wäre es, die unsere Kirchen ausmacht.

Glaube will in Gesellschaft einen Mehrwert darstellen, der nicht einfach erworben werden kann um im Regal zu versauern bis er mal für ein hübsches Fest gebraucht wird.  Glaube ist nicht einfach nur ein Nahrungsmittel das vorübergehend und schnell satt machen möchte, sondern will Lebensmittel sein, der die eigene Sehnsucht nach Unendlichkeit stillt.

Ich glaube zwar auch daran: Alles wird gut? Sowieso! 

Genauso wichtig scheinen mir aber auch ein paar Zeilen aus dem Klassiker «Sonne der Gerechtigkeit».

«Weck die tote Christenheit aus dem Schlaf der Sicherheit, dass sie deine Stimme hört, sich zu deinem Wort bekehrt. Gib den Boten Kraft und Mut, Glauben, Hoffnung, Liebesglut, lass du reiche Frucht aufgehn, wo sie unter Tränen säen.» 

Wir sind noch da und hoffen, dass Sie es auch sind. Jetzt und nach der Krise.

Ökumenische Grüsse

Christopher Zintel, Seelsorgeraumassistent Glarus Süd  

Kirche lebt vom miteinander

Gerade dieses Anliegen gestaltet sich aktuell sehr schwer.

Trotzdem wollen wir als Kirchgemeinde, mit unseren Seelsorgern und mit den zahlreichen Helfern weiterhin für Sie da sein. Wir möchten vernetzen, zuhören und helfen wo wir gebraucht werden. Wenn Sie also Menschen kennen, die sich über ein Telefonat freuen würden, jemand wissen für den ein Einkaufsdienst eine kleine Erleichterung darstellen würde, lassen Sie es uns doch wissen.

Sollten Sie weitere Ideen oder Vorschläge für Aktionen und Projekte haben, melden Sich sich doch einfach ganz unkompliziert bei uns.

Wir sind dankbar für Hinweise, neue Impulse und frischen Wind.

Die Seele beleben? Na klar!

Digitale Medien können dabei helfen.
Fast täglich werden Gottesdienste übertragen oder es stehen Texte für die persönliche Betrachtung zur Verfügung.

Interesse?

Abendgebet aus Taize (jeweils um 20.30)

Gottesdienste aus der Klosterkirche Einsiedeln 

Gebetsimpulse aus Einsiedeln 

Tagestexte der Messe bei Schott

GO! Glarner Ostern

Die Pfarrer all unserer Pfarreien und Seelsorgeräume haben für die Osterzeit ihre Gedanken, Wünschen und vor allem Gottes Segen als Podcast bereitgestellt.

Hören Sie rein und sage Sie es weiter! 

Bistum Chur bietet Gebet des Tages an

Wer sich das „Gebet zum Tag“ täglich per „Whatsapp“ zusenden lassen möchte, kann diesen Dienst wie folgt abonnieren: 

Speichern Sie auf Ihrem Smartphone die Nummer 081 258 60 50 als Mobile-Nummer unter dem Namen „Bistum Chur“ (Vorname: Bistum, Nachname: Chur) ab. 

Schicken Sie dann eine Whatsapp-Nachricht an diese Nummer mit dem Text „Start Gebet“ zusammen mit Ihrem Vor- und Nachnamen. 

Sie werden dann jeden Morgen das "Gebet zum Tag" als Whatsapp-Mitteilung erhalten. Um den Dienst zu beenden, schicken Sie einfach eine Mitteilung mit dem Text „Stopp Gebet“. 

Heimosterkerzen

In unseren drei Kirchen Schwanden, Luchsingen und Linthal sind ab sofort kleine Osterkerzen für zu Hause aufgestellt. 

Sie können diese für 8 Franken erwerben. 

Als Zeichen unserer Hoffnung legen wir Ihnen auf Anfrage gerne auch eine Osterkerze vor die Haustüre.

 Anruf genügt. Telefon: 055 647 30 70 

Audio- Kreuzweg

Neben dem aktiven Leben ist Meditation eine prima "Freizeitgestaltung".

Wir empfehlen Ihnen sich zur Betrachtung an einen ruhigen Ort zu begeben, eine Kerze zu entzünden und sich etwa eine Stunde Zeit zu nehmen in der sie nicht gestört werden. Alternativ können Sie auch in einer Kirche diesen Kreuzweg jeweils vor den Bildern mitgehen.

Nach einem Click auf den jeweiligen Namen startet der Track. 

Wir wünschen gute Besinnung und erbauliche Gedanken.

Kirchen , Kapellen und Ohren sind offen!

Vielleicht lädt gerade die aktuelle Zeit dazu ein, sich wieder einmal mehr Zeit für das eigene Seelenleben zu nehmen. 

Unsere Seelsorger stehen Ihnen für Gespräche und einen Austausch sehr gerne zur Verfügung! Anruf oder Email genügt.

Vielleicht möchten Sie aber auch all das Laute in Ihnen in die Stille bringen und dort Frieden erfahren. 

Für dieses Ansinnen sind unsere Kirchen und Kapellen für Ihr persönliches Gebet und Ihre Sehnsucht geöffnet. Schauen Sie einfach mal vorbei.

Seelsorgeraum Glarus Süd

Praystation-Gebete schenken Kraft

Gerade wenn die Sorgen und Nöte des Alltags überhand zu nehmen scheinen tut es gut diese auch mal abgeben zu können. 

Auch wenn es noch jede Menge zu tun gibt, ist das fürbittende Gebet eine gute Unterstützung für die Seele.

Wir möchten Ihnen einige Angebote machen Ihre Sorgen abzugeben oder Ihre Gebete mit anderen zu teilen:

Für Ihre Fürbitten stehen ab sp in der Kirche Schwanden, Luchsingen und Linthal vor den jeweiligen Altären grosse Körbe bereit. 

Dort hinein können sie sprichwörtlich Ihre Sorgen legen. Vor Gott sind diese gut aufgehoben! (Gebetsanliegen bitte zu Hause auf einen Zettel schreiben!) 

Selbstverständlich können Sie uns Ihr Gebetsanliegen auch per Mail mitteilen:
pfr.joseph at kathglarussued.ch

Unser Priester wird sich ihrem Gebetsanliegen mehrmals die Woche annehmen und in einer "Stillen" Messe um Erleichterung beten.

Ich wünsche uns Allen viel Hoffnung in dieser schweren Zeit.

Wichtige Hinweise - Dekanat Glarus

  • 1 Corona
  • 2 Corona
  • 3 Corona

Administration - Seelsorge und Sekretariat 

Unser Sekretariat ist aufgrund der aktuellen Gesundheitslage bis auf weiteres nicht persönlich besetzt und nur telefonisch oder per E-Mail erreichbar. 

Telefon: 055 647 30 70           E-Mail: sekretariat@kathglarussued.ch

Unsere Seelsorger stehen Ihnen natürlich weiterhin in Ihren Anliegen zur Verfügung. Unser Sekretariat wird nach Ihrer Meldung entsprechend weiteres in die Wege leiten. 

"Stille Messe" im Seelsorgeraum Glarus Süd

In Krisenzeiten ist es wichtiger denn je, dass wir miteinander im Gebet verbunden bleiben. Pfarradministrator Joseph feiert deswegen stellvertretend für alle Gläubigen im Seelsorgeraum Glarus Süd täglich und alleine die Heilige Messe. 

Wenn Sie sich mit Gott und unserem Priester im privaten Gebet von zu Hause aus verbinden möchten, sind Sie herzlich dazu eingeladen.

Wir danken Ihnen für Ihren wichtigen Gebetsdienst.

Gebetsempfehlungen 

Tagesgebet der Heiligen Messe für besondere Anliegen: In jeder Not

Gott, unser Vater, sieh an unsere Not und wende uns dein Erbarmen zu.

Stärke den Glauben deiner Kinder und erleichtere ihre Bürde, damit sie sich mit Zuversicht deiner Vorsehung anvertrauen. Darum bitten wir durch Jesus Christus, unseren Herrn. Amen.

Gebet des Hl. Bernhard von Clairvaux “Memorare”

Gedenke, gütigste Jungfrau Maria, von Ewigkeit ist es unerhört, dass einer, der zu dir seine Zuflucht nahm, der zu dir um Hilfe rief, der um deine Fürsprache bat, von dir verlassen wurde. Von diesem Vertrauen beseelt, eile ich zu dir, Jungfrau der Jungfrauen. Mutter, zu dir komme ich, vor dir stehe ich seufzend als Sünder. Verschmähe nicht meine Worte, du Mutter des Wortes, sondern höre sie gnädig an und erhöre mich. Amen.

Gebet für die geistliche Kommunion:

Mein Jesus, mein Heiland, mein Erlöser. Ich glaube fest, dass Du im Allerheiligsten Altarsakrament gegenwärtig bist. Ich bete Dich in tiefer Ehrfurcht an. Ich liebe Dich über alles und meine Seele sehnt sich danach, Dich in mein Herz aufzunehmen.

Da ich Dich jetzt nicht in der Heiligen Kommunion empfangen kann, bitte ich Dich, komm geistig in mein Herz. Komme zu mir mit Deiner heiligmachenden Gnade. Ich will Dich umarmen und will mich ganz mit Dir vereinen. O Jesus, lass nicht zu, dass ich mich jemals von Dir entferne. Amen. 

Gebet in der Coronakrise 

Herr, Du Gott des Lebens, betroffen von der Corona-Epidemie kommen wir zu Dir. Wir beten für alle, deren Alltag jetzt massiv belastet ist und bitten um Heilung für alle Erkrankten. Sei den Leidenden nahe, besonders den Sterbenden. Tröste jene, die jetzt trauern, weil sie Tote zu beklagen haben.

Schenke den Ärzten und Forschern Weisheit und Energie, und allen Pflegenden Kraft in ihrer extremen Belastung. Gib den politisch Verantwortlichen Klarheit für richtige Entscheidungen. Dankbar beten wir für alle, die mit ihren vielfältigen Diensten die Versorgung und Sicherheit unseres Landes aufrechterhalten. Wir beten für alle, die in Panik sind oder von Angst überwältigt werden. Wir beten für alle, die großen materiellen Schaden erleiden oder befürchten. Besonders denken wir an Personen und Orte, die unter Quarantäne stehen, und an alle, die sich einsam fühlen und niemanden an ihrer Seite haben. Heiliger Geist tröste die alten und pflegebedürftigen Menschen, berühre sie mit Deiner Sanftheit und gib ihnen die Gewissheit, dass wir trotz allem miteinander verbunden sind. 

Von ganzem Herzen bitten wir, dass die medizinischen Einrichtungen auch weiterhin den übermäßigen Anforderungen entsprechen können. Wir beten, dass die Zahl der Infizierten und Erkrankten abnimmt und hoffen auf eine baldige Rückkehr zur vertrauten Normalität. Sehnsuchtsvoll bitten wir um eine weltweite Eindämmung der Krankheit. Guter Gott, mache uns dankbar für jeden Tag, den wir gesund verbringen. Lass uns nie vergessen, dass unser Leben ein zerbrechliches Geschenk ist. Wir sind sterbliche Wesen und müssen unsere Grenzen akzeptieren. Du allein bist ewig, Ursprung und Ziel von allem – immer liebend. Gemeinsam und im Vertrauen auf Deine Hilfe werden wir die Krise bestehen.
 
Jesus, Du Herr und Bruder aller Menschen, Deine Gegenwart vertreibt jede Furcht, sie schenkt Zuversicht und macht uns offen füreinander – aufmerksam und achtsam. Dein Herz ist gütig und demütig, eine erfrischende Quelle des Friedens. Jesus, wir vertrauen auf Dich!
 
Heilige Maria, Mutter unseres Herrn, und alle heiligen Frauen und Männer, Nothelfer und Schutzpatrone unseres Landes, bittet für uns! Amen.

Gebet um Kraft und Mut

 

Herr, steh uns bei mit Deiner Macht, hilf uns, dass Verstand und Herz sich nicht voneinander trennen.

Stärke unter uns den Geist des gegenseitigen Respekts, der Solidarität und der Sorge füreinander. Hilf, dass wir uns innerlich nicht voneinander entfernen.

Stärke in allen die Fantasie, um Wege zu finden, wie wir miteinander in Kontakt bleiben.

Wenn auch unsere Möglichkeiten eingeschränkt sind, um uns in der konkreten Begegnung als betende Gemeinschaft zu erfahren, so stärke in uns die Gewissheit, dass wir im Gebet durch Dich miteinander verbunden sind.

Wir stehen in der Fastenzeit. In diesem Jahr werden uns Verzichte auferlegt, die wir uns nicht freiwillig vorgenommen haben und die unsere Lebensgewohnheiten schmerzlich unterbrechen.

Gott, unser Herr, wir bitten Dich: Schenke und die Gnade unseren Glauben zu vertiefen und unser christliches Zeugnis zu erneuern, indem wir die Widrigkeiten und Herausforderungen, die uns begegnen, annehmen und uns mit allen Menschen verstehen als Kinder unseres gemeinsamen Vaters im Himmel.



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